Häufige Fragen und Ihre Antworten


Wenn Ihnen beim Milchgebiss und beim Zahnwechsel Ihres Kindes nichts Ungewöhnliches aufgefallen ist, empfehlen wir die erste Beratung zu der Frage, ob ihr Kind eine Zahnspange braucht, zwischen dem 9. und 10. Lebensjahr. Für die meisten Fehlstellungen ist dies der richtige Zeitpunkt, um den eventuellen Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung zu besprechen.
Sollten Sie beim Wachsen der ersten bleibenden Zähne aber Fehlentwicklungen wie Engstand der Zähne, einen großen Abstand zwischen dem Ober- und dem Unterkiefer oder ein Beißen der unteren Schneidezähne vor die oberen festgestellt haben, dann sollten Sie schnellstmöglich in unserer Praxis einen Termin zur Untersuchung und Beratung vereinbaren.

Denn für eine Beratung gibt es kein "zu früh", nur ein "zu spät".


Nein. Sie können jederzeit einfach zu uns kommen und sich beraten lassen.



zum Seitenanfang


Kleine Fehlstellungen sind oft in einem halben Jahr korrigiert, bei einer durchschnittlichen Behandlung dauert die aktive Phase zwischen zwei und drei Jahren. Schwierige Therapien wie bei Menschen mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten erfordern manchmal eine weit darüber hinaus gehende kieferorthopädische Betreuung.
In allen Fällen ist eine langjährige Haltephase zum Stabilisieren des erreichten Behandlungsergebnisses sehr wichtig.

zum Seitenanfang


Laufen kann man mit vielerlei Schuhen, aber für jeden Zweck gibt es die am besten Geeignetsten. So wie wohl keiner mit Turnschuhen den Mt. Everest besteigen oder mit Bergstiefeln zum 100-Meter-Lauf antreten würde, gibt es für jede Fehlstellung eine sehr wirkungsvolle Apparatur und andere weniger wirksame Behandlungsgeräte.
Deswegen wählt der Kieferorthopäde die wirksamste Apparatur aus und schlägt Ihnen/Ihrem Kind diese vor. Bei der Wahl der Farben erfüllen wir Ihre Wünsche gerne und unsere Techniker zaubern so manches kleines Kunstwerk.

zum Seitenanfang


Das Einsetzen der herausnehmbaren Zahnspangen ist so gut wie schmerzfrei. Manchmal kann es in den ersten Tagen nach dem Einsetzen zu einem Druckempfinden kommen, das sehr schnell wieder verschwindet.
Da wir in unserer Praxis in der Anfangsphase der festsitzenden Apparaturen die weichsten Drähte einsetzen, die derzeit erhältlich sind, berichten unsere Patienten nur selten von Missempfindungen.

zum Seitenanfang


Die Halteelemente der festen Zahnspangen - Brackets und Bänder - werden mit einem speziellen zahnverträglichen Klebstoff auf die Zähne geklebt. Normale Kaubelastungen hält dieser Klebstoff gut aus, wenn jedoch klebrige oder harte Sachen wie z.B. Kaugummi oder harte Krusten gekaut werden, können sich Brackets lösen und müssen dann in der Praxis wieder neu befestigt werden.

zum Seitenanfang


Ja. Wir pflegen einen freundschaftlich offenen Kontakt zu den Eltern und stellen es ihnen frei, ob sie ihre Kinder bei der Behandlung begleiten wollen, ob sie während der Behandlungszeit etwas erledigen oder ob sie die jungen Patienten allein zu uns schicken.

zum Seitenanfang


Bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr haben die für die Gesundheitsgesetze verantwortlichen Politiker beschlossen, dass nur noch einem Teil der Patienten ein Zuschuss zur Behandlung gegeben werden soll. Die Abgrenzung erfolgt nach pauschalen Versicherungsrichtlinien. Wir informieren sie im ersten Beratungsgespräch darüber, ob ein Antrag an die gesetzliche Krankenkasse gestellt werden kann.
Erwachsene erhalten keine Erstattung der Behandlungskosten. Ausnahmen sind schwere Anomalien, die nur mit kieferchirurgischen Operationen und kieferorthopädischen Geräten zu behandeln sind.

Die privaten Versicherungen erstatten in der Regel während des ganzen Lebens die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung.


zum Seitenanfang